Lebensräume & Biodiversitätskorridore

Die Größe natürlicher Lebensräume und ihre Umwandlung in geschlossene Schutzgebiete für die biologische Vielfalt, d. h. mit minimaler menschlicher Präsenz und nur unwesentlichen Auswirkungen, sind entscheidend für die Erhaltung der Biodiversität und den Stopp ihres fortgesetzten Verlusts.


Je mehr natürliche Lebensräume ausgeweitet werden und je weniger der Mensch eingreift, desto lebensfähiger werden sie und desto mehr gedeihen sie im Laufe der Zeit und uns Menschen geben sie saubere Luft, Wasser und fruchtbare landwirtschaftliche Böden zurück.


Unsere Geisteshaltung, die nicht nur ethisch, sondern auch wirtschaftlich nicht aufgeht und den Menschen als alleinigen und absoluten Nutznießer in den Mittelpunkt stellt, führt zu einem immer schnelleren Verschwinden von Lebensräumen und folglich auch der darin enthaltenen Tier- und Pflanzenarten.

 

Was ist also zu tun, konkret und so schnell wie möglich? Ein Eingreifen ist kompliziert, und angesichts der vielfältigen menschlichen Interessen vor Ort und der mächtigen egoistischen Rechtfertigungen, die der Verstand zur Verteidigung jeder noch so beschämenden Handlung erfindet, ist es fast zum Verzweifeln. Wir brauchen also Helden, die hellsichtig und mit taktischer Geduld den Kampf aufnehmen.

habitat_page_image

linea pallini 1

Unsere Ziele

 

Wir haben eine erste Lösung gefunden, die, wenn sie in Angriff genommen wird, im Laufe der Zeit zu dem führen kann, was wir heute Korridore nennen. Wir wollen unantastbare ökologische Korridore schaffen, die die verbleibenden ökologischen Inseln und die großen geschützten Parks miteinander verbinden und so die Lebensräume durch echte "ökologische Kommunikationswege" effektiv erweitern. Alles, was nicht menschlich ist, würde die Chance erhalten, sich frei zu bewegen, zu wachsen und sich wieder zu vermehren.

 

Kurzfristiges Ziel

 

Das unmittelbare Ziel besteht darin, den unmittelbaren Verbrauch von LEBENSRÄUMEN und deren Fragmentierung zu stoppen und sie durch ökologische KORRIDOREN miteinander zu verbinden.

 

Langfristiges Ziel

 

Das langfristige Ziel besteht darin, in der Nachfolge von E. O. Wilson die derzeitige menschliche Denkweise zu überwinden und zu verstehen, dass das Überleben unserer eigenen Spezies in dem begrenzten Raum, den unser Planet darstellt, davon abhängt, wie wir ihn mit anderen Lebewesen teilen.

Die Natur ist weder gut noch böse, die Natur ist mit uns, aber sie wird ohne uns sein, wenn wir die Bedingungen auslöschen, die unsere und die Existenz so vieler anderer Lebewesen ermöglichen. Die Geschichte, das wahre Gleichnis der Osterinsel, ist eine Warnung.

Begrenzung des Bevölkerungswachstums, Begrenzung der beanspruchten Erdoberfläche, Reservierung von 50 % des Planeten für andere Lebewesen. Lassen Sie uns auf diese Ziel hinarbeiten, indem wir "Korridore" entwickeln, die das verbinden, was von den "Lebensräumen" übrig geblieben ist.