Klimawandel

Der Klimawandel wirkt sich auf Städte, aber auch auf die Landwirtschaft und Naturräume aus. Bis heute sind wir nicht in der Lage, die Auswirkungen und Veränderungen, die er mit sich bringt, genau vorherzusagen. Nach Ansicht der Wissenschaft werden diese tiefgreifend das Leben von Milliarden Menschen sowie allen lebenden Arten und ihren Lebensräume verändern.

Das Klima unseres Planeten hat sich im Laufe seiner Geschichte immer wieder verändert. Der Temperaturanstieg, den wir seit etwa 150 Jahren beobachten, ist jedoch anormal, weil er durch den Menschen und seine Aktivitäten verursacht wird. Darüber hinaus sind menschliche Aktivitäten für die zunehmenden Belastungen und Auswirkungen auf die biologische Vielfalt und sämtliche Ökosysteme verantwortlich, und der Klimawandel verschärft diese Bedrohungen massiv. Eine wissenschaftlich fundierte Planung und Überwachung gehören zu den wirksamsten Instrumenten zur Bekämpfung des Klimawandels, sowohl in natürlichen Lebensräumen als auch in menschlichen Siedlungsgebieten.

In der Tat können Städte einige der Auswirkungen des Klimawandels durch einen eingehenden wissenschaftlichen Analyse- und Monitoringansatz angehen, der Unterstützung bei der Festlegung von Maßnahmen zur Stadtgestaltung und innovativen naturbasierten grünen Lösungen bietet und dazu beiträgt, extreme Hitzeperioden, Umweltverschmutzung, CO2-Produktion, Gesundheitsprobleme, Energieverluste usw. zu verringern. Die Einbeziehung der biologischen Vielfalt in solche Zusammenhänge trägt auch dazu bei, eine breite Palette von Ökosystemleistungen (Bereitstellung, Regulierung und Erhaltung, Kultur) zu erbringen, die für das menschliche Wohlergehen unerlässlich sind, eine wichtige regulierende Rolle spielen und somit zur Abschwächung des Klimawandels und zur Anpassung daran beitragen. 

Ebenso ist das anpassungsfähige Management wichtiger Ökosysteme und sozial-ökologischer Systeme ein wichtiger iterativer Prozess, bei dem Teil aller Maßnahmen die gezielte Überwachung sein muss. Es handelt sich um einen kontinuierlichen Lernprozess, der darauf abzielt, die Anpassungsfähigkeit der betroffenen Lebensräume und der gefährdeten Pflanzen- und Tierarten zu erhöhen.

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