Einsatzgebiet
Ein Drittel des Projekts befindet sich somit in den Vereinigten Staaten und zwei Drittel in Kanada.
Seit 2025 unterstützt die Fondazione Capellino Yellowstone to Yukon (Y2Y), ein Projekt, das 3.400 km Lebensräume zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada durch Biodiversitätskorridore entlang der Rocky Mountains schützt und verbindet.
Ziel
Ab Januar 2025 unterstützt die Fondazione Capellino ein ehrgeiziges Naturschutzprojekt: die Schaffung eines weitläufigen Biodiversitätskorridors, der sich zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada erstreckt.
Das Ziel des Projekts Yellowstone to Yukon (Y2Y) besteht darin, ein großes Gebiet von 3.400 km zwischen dem Yellowstone-Nationalpark in den USA und dem Yukon-Territorium in Kanada zu verbinden und zu schützen.
Y2Y engagiert sich für großflächigen Naturschutz, indem es die Integrität und die Wiederherstellung der Habitatkonnektivität entlang der Gebirgskette der Rocky Mountains gewährleistet – vom Greater-Yellowstone-Ökosystem bis zum Yukon-Territorium.
Durch ein System von Wildtierkorridoren werden zentrale Schutzgebiete miteinander verbunden und neue Pufferzonen geschaffen, um das System zusätzlich vor den Auswirkungen industrieller und städtischer Entwicklungen zu schützen.
Y2Y arbeitet daran, entscheidende Lebensräume zu schützen, Schutzgebiete zu schaffen (vor allem in Kanada) und sichere Wildtierkorridore einzurichten, vor allem durch Maßnahmen zur Entfragmentierung (insbesondere in den USA), bei denen Barrieren entfernt sowie Über- und Unterführungen gebaut werden. Außerdem arbeitet Y2Y mit lokalen Gemeinschaften zusammen, um Maßnahmen umzusetzen, die sowohl der Natur als auch den Menschen zugutekommen.
Diese Arbeit stellt eine Zusammenarbeit zwischen Naturschutzgruppen, Regierungsbehörden, indigenen Regierungen, Landbesitzerinnen und Wildtierwissenschaftlerinnen dar.
Die bestehenden nationalen, bundesstaatlichen und provinziellen Parks bilden die Grundlage des Systems, während die Schaffung neuer Schutzgebiete und Sonderverwaltungszonen die zusätzlichen Kernbereiche und Korridore bereitstellt, die notwendig sind, um dieses Netzwerk zu vervollständigen.
Beginn: Januar 2025
Ende: unbestimmt
720.000,00 $CAN
Die wichtigsten Entwicklungen der Y2Y-Initiative von 2024 bis heute. Verwenden Sie die Pfeile oder die Leiste unten zur Navigation.
Am 31. März 2026 kündigte die kanadische Bundesregierung “A Force of Nature” an, die neue Strategie um bis 2030 30% der Land- und Wasserflächen zu schützen. Diese sieht neue Fördermittel in Höhe von 3,8 Milliarden CAD (kanadische Dollar) vor. Damit sollen bis zu 10 neue Nationalparks, 15 nationale Stadtparks und 4 nationale Wildschutzgebiete geschaffen werden. Y2Y hat durch Lobbyarbeit in Ottawa und in Zusammenarbeit mit der Green Budget Coalition dazu beigetragen, Konnektivität und die Finanzierungen neuer Schutzgebiete in den Fokus zu rücken.
Stand 31. Januar 2026 erhöhte sich die Zahl der fertiggestellten Wildtierquerungen in der Y2Y-Region auf insgesamt 204 (gegenüber 179 im August 2025). Die Aktualisierung umfasst Querungshilfen, die neu errichtet oder angepasst wurden, um die Durchgängigkeit für landlebende Arten zu verbessern. Einbezogen sind zudem neue Zaunabschnitte, die Tiere sicher zu den Querungen leiten. Zu den abgeschlossenen Projekten zählen Osburn (Idaho), Drummond–Gold Creek (Montana), Rock Creek am Highway 3 (Alberta) und Wilson (Wyoming).
Eine Studie des Wolverine-Projekts im Ktunaxa-Gebiet unter der Hauptautorin Nikki Heim (Y2Y) stieß auf großes öffentliches Interesse. Berichte im Canada’s National Observer sowie in fast 60 weiteren Medien erreichten potenziell rund 4 Millionen Menschen. Die Untersuchung zeigt, wie ein geplantes Resort einen kritischen ökologischen Korridor gefährden würde.
Die von Y2Y unterstützte Petition für den sicheren Ausbau des 40 km langen Highway 1 durch den Yoho National Park hat die notwendigen Unterschriften erreicht, um im Parlament eingereicht zu werden. Das Projekt sieht die Errichtung von 24 Wildtierquerungen und entsprechenden Leitzäunen vor, um die Sterblichkeit von Wildtieren im Straßenverkehr drastisch zu senken.
Die Querungshilfen an der I-90 zwischen Osburn und Silverton sind nun offiziell in Betrieb: Hierfür wurde eine alte, aufgegebene Brücke umgenutzt. Wildkameras der Behörde Idaho Fish and Game dokumentierten bereits hunderte Hirsche, welche die Passage nutzen. Das Projekt, das von der lokalen Gemeinschaft getragen und von Y2Y unterstützt wurde, erhielt breite mediale Aufmerksamkeit.
Die Regierung von Alberta hat den Bau einer neuen Wildtierüberführung bei Island Ridge (westlich der Crowsnest Lakes) angekündigt. Es ist die zweite von fünf geplanten Querungen im Projekt „Reconnecting the Rockies”. Parallel dazu steht die Unterführung Rock Creek, deren Bau 2024 begann, kurz vor der Fertigstellung.
Auf dem Weltnaturschutzkongress in Abu Dhabi veröffentlichte die IUCN den Bericht „Scaling Up Conservation in a Connected World“. Jordan Reeves (Y2Y) wirkte als Mitautor am Bericht mit und wird in der Pressemitteilung mit folgendem Zitat erwähnt: „Seit 30 Jahren treibt Y2Y Naturschutz in dem Maßstab voran, den die Natur braucht.“
In einer Pressekonferenz unterzeichnete Gouverneur Gianforte zwei Gesetze, die einen dauerhaften Haushaltsposten für Wildtierquerungen schaffen. Das war das erste Mal, dass sich der Gouverneur öffentlich für den Ausbau solcher Querungshilfen aussprach. Eine in 2024 von Y2Y beauftragte Umfrage hatte zuvor eine parteiübergreifende Zustimmung von 85% in der Bevölkerung Montanas für solche Maßnahmen ergeben.
Die US-Regierung kündigte Pläne an, die „Roadless Rule” von 2001 aufzuheben, eine Verordnung, die für den Schutz vernetzter Lebensräume von zentraler Bedeutung ist. Y2Y arbeitete mit Vorstandsmitglied Leslie Weldon zusammen, um den Journalisten Ben Goldfarb mit einem Artikel im Boston Globe zu beauftragen. Ziel war es, die Bedeutung der Verordnung unter dem Aspekt der ökologischen Konnektivität neu zu beleuchten.
Stand 31. Juli 2025 stieg die Zahl der fertiggestellten Wildtierquerungen in der Y2Y-Region auf 179 (gegenüber 177 im März). Dazu zählen der Abschluss des von Y2Y unterstützten McArthur-Lake-Projekts an der US-95 in Idaho sowie ein bereits bestehendes Projekt im Bow Valley in Alberta nun offiziell in die Gesamtzählung aufgenommen wurde.
Im Nordwesten von British Columbia startete ein Landnutzungsprozess, in Zusammenarbeit mit fünf indigenen Nationen, der über 13 Millionen Acres (ca. 5,2 Hektar) durch IPCA (Indigenous Protected and Conserved Areas) und weitere Schutzzonen sichern könnte. Y2Y spielte hier in den vergangenen fünf Jahren eine Schlüsselrolle. Die Ankündigung umfasst eine einjährige Aussetzung für neue Bergbau-Lizenzen auf etwa einem Drittel der Fläche.
Am 13. Juni eröffnete die Regierung von Alberta offiziell die erste Wildtierüberführung der Provinz außerhalb der Nationalparkgrenzen (östlich von Canmore). Mitarbeitende von Y2Y nahmen an der Eröffnung teil und betonten, wie solche Querungshilfen „eine Barriere in eine wiedervernetzte Landschaft“ verwandeln.
Das Projekt Osburn-Silverton im Norden Idahos ist gestartet. Hierbei wird eine stillgelegte Überführung in eine funktionale Wildtierquerung umwandelt. Alle notwendigen Mittel (einschließlich des Beitrags von Y2Y) wurden eingeworben, sodass die Arbeiten im Sommer 2025 beginnen konnten. Die Behörde Idaho Fish and Game würdigte ausdrücklich den Beitrag von Y2Y zur Realisierung des Projekts.
Der Gouverneur von Montana unterzeichnete zwei zentrale Gesetzentwürfe zur Förderung von Wildtierquerungen: HB 855 führt ein Sonderkennzeichen ein, dessen Erlöse in einen entsprechenden Fonds fließen. HB 932 weist 5 % der Einnahmen aus der Marihuana-Steuer einem neuen „Habitat Legacy Account“ zu – dem ersten dauerhaften staatlichen Finanzierungsinstrument für Wildtierquerungen in Montana.
Großer Erfolg für den Naturschutz am Highway 1: Für die Gestaltung der Wildtierüberführung am Bow Valley Gap erhielt das Architekturbüro Dialog den „Minister’s Award for Transportation Innovation“. Y2Y hat die Umsetzung dieser lebenswichtigen Infrastruktur eng begleitet. Das Ergebnis: Ein kritischer Engpass wurde erfolgreich in einen sicheren Korridor für Wildtiere umgewandelt.
Mehr als 200 Teilnehmende aus Regierung, Industrie, indigenen Gemeinschaften und NGOs kamen in Banff zusammen. Die Konferenz hob den Erfolg des „National Program for Ecological Corridors” von Parks Canada hervor und präsentierte die Y2Y-Region als wichtiges Beispiel für großräumigen Naturschutz.
Mit Mitteln aus dem Förderzyklus 2024 finanzierte Y2Y einen Dokumentarfilm über den „Northern Mountain Caribou Summit“ in Dease Lake. Dieses Gipfeltreffen brachte indigene Expert:innen, Jagdführer:innen und Forschende zusammen. Der zum Welttag der Wildtiere veröffentlichte Film stieß bei den lokalen indigenen Gemeinschaften auf sehr positive Resonanz.
Dank zweier neuer Förderbescheide aus dem staatlichen „Wildlife Crossings Pilot Program“ stiegen die Gesamtinvestitionen für Wildtierquerungen in der Region auf über 86 Millionen US-Dollar. Die Mittel finanzieren drei neue Wildtierunterführungen am Highway 30 im Südosten Idahos sowie eine Machbarkeitsstudie für den Highway 93 in Montana.
Am 16. Januar hob der Energieminister von Alberta eine Verordnung auf und machte damit den Weg für den Kohleabbau auf einer Fläche von 188.000 Hektar an den Osthängen der Rocky Mountains frei. Als Reaktion startete Y2Y die Mobilisierungskampagne „Mountains Not Mines“, um Basisorganisationen, Gemeinden und indigene Nationen im gemeinsamen Protest zu vereinen.
I Ross River Dena hanno proposto la creazione di un'Area Protetta e Conservata Indigena di oltre 40.000 km² (circa l'8% del territorio dello Yukon) — un'area grande quanto la Svizzera. Nel dicembre 2024 hanno firmato un accordo con il governo dello Yukon e Parks Canada per condurre uno studio di fattibilità. Y2Y ha sostenuto la comunità nell'anno precedente.
A fine 2024 è stato completato il sovrappasso faunistico del Bow Valley Gap (Stoney Nakoda Exshaw wildlife arch), a ovest di Calgary. Sulla Trans-Canada Highway, 12 km di recinzione guidano alci, puma e orsi grizzly verso il ponte. Le telecamere hanno ripreso animali in transito già prima del completamento ufficiale.
Nella regione Y2Y sono state identificate almeno 40 comunità che stanno adottando misure positive per la coesistenza uomo-fauna selvatica. Y2Y, membro dell'Interagency Grizzly Bear Committee negli USA, ha guidato le discussioni al vertice annuale focalizzato sulla creazione di comunità "bear smart", fornendo consigli pratici per gestire gli incontri con gli orsi.
Y2Y ha condiviso i risultati e le raccomandazioni del proprio progetto di turismo slow e responsabile con centinaia di funzionari governativi, gestori del territorio e gruppi di attività ricreative. Parks Canada ha collaborato per allineare le indicazioni ai propri piani d'azione multi-specie nei parchi nazionali di Banff, Kootenay e Yoho.
Procede il progetto di installare diversi chilometri di nuove recinzioni e aumentare l'altezza di quelle esistenti lungo l'Interstate 90 in Idaho, incanalando la fauna verso due attraversamenti sulla highway. In collaborazione con il Western Transportation Institute, si sta studiando dove servano ulteriori attraversamenti lungo la I-90.
Nel 2024, Y2Y ha contribuito a conservare sei appezzamenti di terreno privato tra Stati Uniti e Canada, tutelando 27 km² (6.794 acri), con ulteriori 7 km² in fase di finalizzazione. Tra questi, una servitù di conservazione innovativa che protegge migliaia di acri di habitat dell'orso grizzly garantendo al contempo l'accesso perpetuo ai popoli indigeni per usi culturali.
Nella Elk Valley in Columbia Britannica, dove i tassi di mortalità degli orsi sono eccezionalmente alti, Y2Y ha contribuito a formare la Elk Valley Coexistence Coalition — una partnership tra comunità, Nazioni indigene, industria, gruppi di conservazione e governo provinciale. Sono stati avviati programmi di recinzioni elettriche e rimozione di alberi da frutto.
Le West Moberly First Nations, le Saulteau First Nations e i governi della Columbia Britannica e del Canada hanno annunciato l'espansione del parco Klinse-za/Twin Sisters: da 2.689 a oltre 200.000 ettari — il più grande parco creato in Columbia Britannica nell'ultimo decennio. Dieci anni fa i caribou erano ridotti a 13 esemplari; oggi sono circa 200.
Un quarto delle aree protette nella regione Y2Y è gestito o co-gestito da popoli indigeni. Y2Y è stata invitata a collaborare a 11 iniziative a sostegno di designazioni territoriali e programmi di stewardship guidati da comunità indigene, tra cui una proposta di Parco Nazionale nello Yukon e programmi di Guardiani Indigeni nella Columbia Britannica settentrionale.
Il progetto Reconnecting the Rockies migliora la connettività lungo 80 km della Highway 3, tra il Crowsnest Pass (Alberta) e la Elk Valley (Columbia Britannica). Y2Y è stata selezionata da Parks Canada come progetto pilota per il Programma Nazionale per i Corridoi Ecologici. L'obiettivo è installare 10 punti di attraversamento entro il 2027 — sei già operativi.
Sono stati assicurati oltre 30 milioni di dollari dal governo federale degli Stati Uniti per finanziare i lavori sulla Highway 93 in Montana, dove 11 orsi grizzly sono stati uccisi da veicoli mentre tentavano di attraversare una valle densamente sviluppata. Le Tribù Confederate Salish e Kootenai guidano questo lavoro. Y2Y ha coordinato le attività con le Tribù.
Dal 1993, le aree protette nella regione Y2Y sono cresciute a un ritmo doppio rispetto al resto del Nord America, con una protezione complessiva aumentata di oltre l'80%. Nella regione Y2Y sono attualmente presenti 177 attraversamenti faunistici (sovrappassi e sottopassi). Nel 2024 sono stati completati o avviati 9 nuovi attraversamenti, con altri 47 in fase di progettazione o pianificazione.