Europäischer Förderaufruf
Eine stärker vernetzte Natur bedeutet mehr biologische Vielfalt, eine höhere Resilienz und eine bessere Fähigkeit, die Auswirkungen menschlicher Eingriffe abzumildern.
Die vielversprechendsten Projekte, die im Rahmen des Förderaufrufs eingereicht werden, wählt zunächst eine interne Kommission aus. Anschließend dürfen die Bürgerinnen und Bürger über sie abstimmen. Die Gewinnerprojekte (insgesamt 12 Projekte, aufgeteilt auf 3 Kategorien) erhalten die finanzielle Unterstützung der Stiftung.
Die Ausschreibung zielt darauf ab, die biologische Vielfalt durch konkrete Lösungen zu stärken – sei es durch kleine oder große, neue oder bereits laufende Projekte. Gleichzeitig soll ein integrierter Abstimmungsmechanismus das Bewusstsein in der Bevölkerung für das Thema Biodiversität schärfen.
Barrieren abbauen und die Zerschneidung von Lebensräumen reduzieren
Landschaften und Gewässer renaturieren
Neue Schutzgebiete schaffen
Wer kann teilnehmen?
Gemeinnützige Organisationen
Kommunen und lokale Behörden
Verwaltungsorgane von Naturschutzgebieten und -parks
Universitäten und Forschungszentren
Gemeinnützige öffentlich-private Partnerschaften
Deutschland, Österreich, Niederlande, Italien, Frankreich, Spanien, Belgien, Finnland und Malta.
Etwaige grenzüberschreitende Projekte werden dem Land der antragstellenden Organisation zugeordnet.
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BEWERBUNGSPHASE Vom 15. Juli bis zum 30. September 2026
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AUSWAHL DER 20 PROJEKTE FÜR BÜRGERABSTIMMUNG Vom 1. bis zum 14. Oktober 2026
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Bürgerabstimmung Vom 15. Oktober bis zum 15. Dezember 2026
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Bekanntgabe der 5 Gewinner 23. Dezember 2026
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Veranstaltung mit den Gewinnern 16. Januar 2027
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BEWERBUNGSPHASE Vom 15. Juli bis zum 30. November 2026
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AUSWAHL DER 10 PROJEKTE FÜR BÜRGERABSTIMMUNG Vom 1. bis zum 15. Dezember 2026
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Bürgerabstimmung Vom 16. Dezember 2026 bis zum 31. März 2027
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Bekanntgabe der 4 Gewinner 19. April 2027
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Veranstaltung mit den Gewinnern 30. April 2027
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BEWERBUNGSPHASE Vom 15. Juli 2026 bis zum 31. Januar 2027
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AUSWAHL DER 10 PROJEKTE FÜR BÜRGERABSTIMMUNG Vom 1. bis zum 28. Februar 2027
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Bürgerabstimmung Vom 1. April bis zum 30. Juni 2027
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Bekanntgabe der 3 Gewinner 14. Juli 2027
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Veranstaltung mit den Gewinnern 15. September 2027
Vernetzung der Natur durch die Schaffung europäischer Biodiversitätskorridore
Europäische Bürgerinitiative (EBI) – ECI (2026)000007
Die EBI zielt darauf ab, die Zerschneidung europäischer Lebensräume anzugehen und Landökosysteme sowie Binnengewässer wieder miteinander zu verbinden. Mit deiner Unterschrift forderst du die Europäische Kommission auf, auf Grundlage von Artikel 192 Absatz 1 AEUV einen Vorschlag vorzulegen für einen Koordinierungsrahmen für ökologische Vernetzung.
Der Vorschlag soll gemeinsame technische Instrumente, die Erhebung und den Austausch von Daten zur Identifizierung ökologischer Korridore, die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten und eine stärkere Verbindung zwischen dem Natura 2000 Netzwerk und anderen Schutzgebieten fördern.
Mindestschwellen pro Land:
Deutschland 69.120, Österreich 14.400, Niederlande 22.320, Italien 54.720, Frankreich 58.320, Belgien 15.840, Spanien 43.920, Finnland 10.800, Malta 4.320
(Wichtig: Auch wenn dein Land hier nicht aufgelistet ist, zählt deine Unterschrift für das große Gesamtziel von einer Million!)
Zeitraum für die Unterschriftensammlung:
15. Oktober 2026 – 14. Oktober 2027
Vernetzung der Natur durch die Schaffung europäischer Biodiversitätskorridore
Warum ökologische Vernetzung jetzt so wichtig ist
Die physische Zerschneidung von Lebensräumen unterbricht die ökologische Durchgängigkeit und schränkt die Wanderung von Arten ein. Die EBI fordert eine europäische Koordinierung, um Lebensräume, Schutzgebiete und ökologische Korridore über Staatsgrenzen hinweg besser zu vernetzen.
Zerschnittene Lebensräume
Straßen, Staudämme, Städte: Vom Menschen geschaffene Barrieren blockieren die natürlichen Wanderrouten vieler Arten. Doch die Natur braucht Bewegung und Freiraum, um zu überleben.
Vernetzung erfordert Zusammenarbeit zwischen Staaten
Arten, Flüsse und Lebensräume überschreiten Staatsgrenzen. Deshalb braucht es koordinierte Maßnahmen der Mitgliedstaaten, um ökologische Korridore zu identifizieren, zu schützen und wiederherzustellen.
Gemeinsame Instrumente und Daten sind nötig
Gemeinsame technische Methoden sowie Datenerhebung und -austausch können helfen, Korridore zu identifizieren und die Vernetzung zwischen Natura 2000 und anderen Schutzgebieten zu stärken.
Nature has no border - Natur kennt keine Grenzen
Doppelter Start am 15. Oktober 2026: Stimme ab für die besten Projekte der Kategorie A unseres Förderaufrufs und unterzeichne gleichzeitig die EBI!
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