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Yellowstone
to Yukon (Y2Y)

Seit 2025 unterstützt die Fondazione Capellino Yellowstone to Yukon (Y2Y), ein Projekt, das 3.400 km Lebensräume zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada durch Biodiversitätskorridore entlang der Rocky Mountains schützt und verbindet.

Partnerschaft

Ziel

Ab Januar 2025 unterstützt die Fondazione Capellino ein ehrgeiziges Naturschutzprojekt: die Schaffung eines weitläufigen Biodiversitätskorridors, der sich zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada erstreckt.

Das Ziel des Projekts Yellowstone to Yukon (Y2Y) besteht darin, ein großes Gebiet von 3.400 km zwischen dem Yellowstone-Nationalpark in den USA und dem Yukon-Territorium in Kanada zu verbinden und zu schützen.

Y2Y engagiert sich für großflächigen Naturschutz, indem es die Integrität und die Wiederherstellung der Habitatkonnektivität entlang der Gebirgskette der Rocky Mountains gewährleistet – vom Greater-Yellowstone-Ökosystem bis zum Yukon-Territorium.
Durch ein System von Wildtierkorridoren werden zentrale Schutzgebiete miteinander verbunden und neue Pufferzonen geschaffen, um das System zusätzlich vor den Auswirkungen industrieller und städtischer Entwicklungen zu schützen.

Einsatzgebiet

Das Projekt umfasst eine Fläche von über 1,3 Millionen km² (130 Millionen Hektar) und betrifft fünf US-Bundesstaaten (Montana, Idaho, Wyoming, Washington und Oregon – der Yellowstone-Nationalpark liegt hauptsächlich im Bundesstaat Wyoming, erstreckt sich jedoch auch teilweise nach Montana und Idaho), zwei kanadische Provinzen, zwei kanadische Territorien und mindestens 75 indigene Territorien (in Alberta, British Columbia, Yukon und den Nordwest-Territorien).
Ein Drittel des Projekts befindet sich somit in den Vereinigten Staaten und zwei Drittel in Kanada.
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Progetto

Y2Y arbeitet daran, entscheidende Lebensräume zu schützen, Schutzgebiete zu schaffen (vor allem in Kanada) und sichere Wildtierkorridore einzurichten, vor allem durch Maßnahmen zur Entfragmentierung (insbesondere in den USA), bei denen Barrieren entfernt sowie Über- und Unterführungen gebaut werden. Außerdem arbeitet Y2Y mit lokalen Gemeinschaften zusammen, um Maßnahmen umzusetzen, die sowohl der Natur als auch den Menschen zugutekommen.

Diese Arbeit stellt eine Zusammenarbeit zwischen Naturschutzgruppen, Regierungsbehörden, indigenen Regierungen, Landbesitzerinnen und Wildtierwissenschaftlerinnen dar.

Die bestehenden nationalen, bundesstaatlichen und provinziellen Parks bilden die Grundlage des Systems, während die Schaffung neuer Schutzgebiete und Sonderverwaltungszonen die zusätzlichen Kernbereiche und Korridore bereitstellt, die notwendig sind, um dieses Netzwerk zu vervollständigen.

All dies basiert auf wissenschaftlichen Prinzipien der Naturschutzbiologie, auf Bewertungen von Schlüsselarten sowie auf dem Wissen der lokalen Gemeinschaften – auch mit dem Ziel, nachhaltige Wirtschaftsformen zu fördern.
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Projektdaten

Beginn: Januar 2025

Ende: unbestimmt

UNSERE INVESTITION

720.000,00 $CAN

Die Fondazione Capellino hat diese Mittel von Januar 2025 bis Dezember 2026 investiert.
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2024 – 2026

Yellowstone to Yukon

Projekt-Updates

Die wichtigsten Entwicklungen der Y2Y-Initiative von 2024 bis heute. Verwenden Sie die Pfeile oder die Leiste unten zur Navigation.

Apr. – Juni 2026

Neue Wildtierbrücke bei Radium eröffnet

Am 2. Juni wurde die neue Wildtierbrücke am Highway 93/95 nahe Radium in British Columbia eröffnet. Die Brücke und die dazugehörigen Leitzäune reduzieren das Risiko von Fahrzeugkollisionen und ermöglichen einer der letzten lebensfähigen Populationen von Dickhornschafen sowie Hirschen, Wapitis und weiteren Arten des Columbia Valley eine sichere Querung.

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Apr. – Juni 2026

Historische Vereinbarung mit den Kaska-Nationen

Y2Y und Vertreterinnen und Vertreter der vier Kaska-Nationen haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um eine gemeinsame Vision für den Schutz und die Verwaltung von Dena Kayeh, dem traditionellen Gebiet der Kaska, zu verfolgen. Die Vereinbarung unterstützt den Prozess zur Einrichtung des indigenen Schutz- und Erhaltungsgebiets Dene K’éh Kusān und ist die erste Rahmenpartnerschaft dieser Art, die die Kaska-Nationen mit einer Umweltorganisation geschlossen haben.

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Jan. – März 2026

Kanada: Neue Strategie für die Natur und 3,8 Milliarden CAD für Biotopverbund

Am 31. März 2026 kündigte die kanadische Bundesregierung “A Force of Nature” an, die neue Strategie um bis 2030 30% der Land- und Wasserflächen zu schützen. Diese sieht neue Fördermittel in Höhe von 3,8 Milliarden CAD (kanadische Dollar) vor. Damit sollen bis zu 10 neue Nationalparks, 15 nationale Stadtparks und 4 nationale Wildschutzgebiete geschaffen werden. Y2Y hat durch Lobbyarbeit in Ottawa und in Zusammenarbeit mit der Green Budget Coalition dazu beigetragen, Konnektivität und die Finanzierungen neuer Schutzgebiete in den Fokus zu rücken.

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Jan. – März 2026

Wildtierquerungen in der Y2Y-Region: Gesamtzahl steigt auf 204

Stand 31. Januar 2026 erhöhte sich die Zahl der fertiggestellten Wildtierquerungen in der Y2Y-Region auf insgesamt 204 (gegenüber 179 im August 2025). Die Aktualisierung umfasst Querungshilfen, die neu errichtet oder angepasst wurden, um die Durchgängigkeit für landlebende Arten zu verbessern. Einbezogen sind zudem neue Zaunabschnitte, die Tiere sicher zu den Querungen leiten. Zu den abgeschlossenen Projekten zählen Osburn (Idaho), Drummond–Gold Creek (Montana), Rock Creek am Highway 3 (Alberta) und Wilson (Wyoming).

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Okt. – Dez. 2025

Wolverine Projekt: wissenschaftliche Publikation mit Medienresonanz

Eine Studie des Wolverine-Projekts im Ktunaxa-Gebiet unter der Hauptautorin Nikki Heim (Y2Y) stieß auf großes öffentliches Interesse. Berichte im Canada’s National Observer sowie in fast 60 weiteren Medien erreichten potenziell rund 4 Millionen Menschen. Die Untersuchung zeigt, wie ein geplantes Resort einen kritischen ökologischen Korridor gefährden würde.

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Okt. – Dez. 2025

Petition für den Highway 1 im Yoho National Park im Parlament eingereicht

Die von Y2Y unterstützte Petition für den sicheren Ausbau des 40 km langen Highway 1 durch den Yoho National Park hat die notwendigen Unterschriften erreicht, um im Parlament eingereicht zu werden. Das Projekt sieht die Errichtung von 24 Wildtierquerungen und entsprechenden Leitzäunen vor, um die Sterblichkeit von Wildtieren im Straßenverkehr drastisch zu senken.

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Okt. – Dez. 2025

Wildtierquerungen in Osburn, Idaho: Erfolgreiche Annahme durch die Tierwelt

Die Querungshilfen an der I-90 zwischen Osburn und Silverton sind nun offiziell in Betrieb: Hierfür wurde eine alte, aufgegebene Brücke umgenutzt. Wildkameras der Behörde Idaho Fish and Game dokumentierten bereits hunderte Hirsche, welche die Passage nutzen. Das Projekt, das von der lokalen Gemeinschaft getragen und von Y2Y unterstützt wurde, erhielt breite mediale Aufmerksamkeit.

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Okt. – Dez. 2025

Neue Wildtierüberführung Island Ridge am Highway 3 (Alberta) angekündigt

Die Regierung von Alberta hat den Bau einer neuen Wildtierüberführung bei Island Ridge (westlich der Crowsnest Lakes) angekündigt. Es ist die zweite von fünf geplanten Querungen im Projekt „Reconnecting the Rockies”. Parallel dazu steht die Unterführung Rock Creek, deren Bau 2024 begann, kurz vor der Fertigstellung.

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Okt. – Dez. 2025

IUCN-Bericht: Y2Y als Fallstudie für großräumigen Naturschutz

Auf dem Weltnaturschutzkongress in Abu Dhabi veröffentlichte die IUCN den Bericht „Scaling Up Conservation in a Connected World“. Jordan Reeves (Y2Y) wirkte als Mitautor am Bericht mit und wird in der Pressemitteilung mit folgendem Zitat erwähnt: „Seit 30 Jahren treibt Y2Y Naturschutz in dem Maßstab voran, den die Natur braucht.“

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Juli – Sept. 2025

Montanas Gouverneur unterzeichnet öffentlich Gesetze zu Wildtierquerungen

In einer Pressekonferenz unterzeichnete Gouverneur Gianforte zwei Gesetze, die einen dauerhaften Haushaltsposten für Wildtierquerungen schaffen. Das war das erste Mal, dass sich der Gouverneur öffentlich für den Ausbau solcher Querungshilfen aussprach. Eine in 2024 von Y2Y beauftragte Umfrage hatte zuvor eine parteiübergreifende Zustimmung von 85% in der Bevölkerung Montanas für solche Maßnahmen ergeben.

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Juli – Sept. 2025

Erhalt der „Roadless Rule” in den USA

Die US-Regierung kündigte Pläne an, die „Roadless Rule” von 2001 aufzuheben, eine Verordnung, die für den Schutz vernetzter Lebensräume von zentraler Bedeutung ist. Y2Y arbeitete mit Vorstandsmitglied Leslie Weldon zusammen, um den Journalisten Ben Goldfarb mit einem Artikel im Boston Globe zu beauftragen. Ziel war es, die Bedeutung der Verordnung unter dem Aspekt der ökologischen Konnektivität neu zu beleuchten.

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Juli – Sept. 2025

Aktualisierte Zählung der Wildtierquerungen: 179 in der Y2Y-Region

Stand 31. Juli 2025 stieg die Zahl der fertiggestellten Wildtierquerungen in der Y2Y-Region auf 179 (gegenüber 177 im März). Dazu zählen der Abschluss des von Y2Y unterstützten McArthur-Lake-Projekts an der US-95 in Idaho sowie ein bereits bestehendes Projekt im Bow Valley in Alberta nun offiziell in die Gesamtzählung aufgenommen wurde.

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Apr. – Juni 2025

Landnutzung in British Columbia: über 13 Millionen Acres stehen auf dem Spiel

Im Nordwesten von British Columbia startete ein Landnutzungsprozess, in Zusammenarbeit mit fünf indigenen Nationen, der über 13 Millionen Acres (ca. 5,2 Hektar) durch IPCA (Indigenous Protected and Conserved Areas) und weitere Schutzzonen sichern könnte. Y2Y spielte hier in den vergangenen fünf Jahren eine Schlüsselrolle. Die Ankündigung umfasst eine einjährige Aussetzung für neue Bergbau-Lizenzen auf etwa einem Drittel der Fläche.

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Apr. – Juni 2025

Eröffnung der ersten Wildtierüberführung Albertas außerhalb der Nationalparks

Am 13. Juni eröffnete die Regierung von Alberta offiziell die erste Wildtierüberführung der Provinz außerhalb der Nationalparkgrenzen (östlich von Canmore). Mitarbeitende von Y2Y nahmen an der Eröffnung teil und betonten, wie solche Querungshilfen „eine Barriere in eine wiedervernetzte Landschaft“ verwandeln.

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Apr. – Juni 2025

I-90-Querungsprojekt in Idaho: Bau startet

Das Projekt Osburn-Silverton im Norden Idahos ist gestartet. Hierbei wird eine stillgelegte Überführung in eine funktionale Wildtierquerung umwandelt. Alle notwendigen Mittel (einschließlich des Beitrags von Y2Y) wurden eingeworben, sodass die Arbeiten im Sommer 2025 beginnen konnten. Die Behörde Idaho Fish and Game würdigte ausdrücklich den Beitrag von Y2Y zur Realisierung des Projekts.

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Apr. – Juni 2025

Neue Gesetze in Montana zur Finanzierung von Wildtierquerungen

Der Gouverneur von Montana unterzeichnete zwei zentrale Gesetzentwürfe zur Förderung von Wildtierquerungen: HB 855 führt ein Sonderkennzeichen ein, dessen Erlöse in einen entsprechenden Fonds fließen. HB 932 weist 5 % der Einnahmen aus der Marihuana-Steuer einem neuen „Habitat Legacy Account“ zu – dem ersten dauerhaften staatlichen Finanzierungsinstrument für Wildtierquerungen in Montana.

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Apr. – Juni 2025

Ministerpreis für die Bow Valley Gap Wildtierüberführung

Großer Erfolg für den Naturschutz am Highway 1: Für die Gestaltung der Wildtierüberführung am Bow Valley Gap erhielt das Architekturbüro Dialog den „Minister’s Award for Transportation Innovation“. Y2Y hat die Umsetzung dieser lebenswichtigen Infrastruktur eng begleitet. Das Ergebnis: Ein kritischer Engpass wurde erfolgreich in einen sicheren Korridor für Wildtiere umgewandelt.

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Apr. – Juni 2025

Erste kanadische Konferenz zur ökologischen Vernetzung

Mehr als 200 Teilnehmende aus Regierung, Industrie, indigenen Gemeinschaften und NGOs kamen in Banff zusammen. Die Konferenz hob den Erfolg des „National Program for Ecological Corridors” von Parks Canada hervor und präsentierte die Y2Y-Region als wichtiges Beispiel für großräumigen Naturschutz.

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Jan. – März 2025

Film über Karibus im Norden British Columbias

Mit Mitteln aus dem Förderzyklus 2024 finanzierte Y2Y einen Dokumentarfilm über den „Northern Mountain Caribou Summit“ in Dease Lake. Dieses Gipfeltreffen brachte indigene Expert:innen, Jagdführer:innen und Forschende zusammen. Der zum Welttag der Wildtiere veröffentlichte Film stieß bei den lokalen indigenen Gemeinschaften auf sehr positive Resonanz.

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Jan. – März 2025

86 Millionen US-Dollar für Wildtierquerungen in der Y2Y-Region

Dank zweier neuer Förderbescheide aus dem staatlichen „Wildlife Crossings Pilot Program“ stiegen die Gesamtinvestitionen für Wildtierquerungen in der Region auf über 86 Millionen US-Dollar. Die Mittel finanzieren drei neue Wildtierunterführungen am Highway 30 im Südosten Idahos sowie eine Machbarkeitsstudie für den Highway 93 in Montana.

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Jan. – März 2025

Baustopp für Kohle in Alberta aufgehoben: Y2Y leitet den Widerstand

Am 16. Januar hob der Energieminister von Alberta eine Verordnung auf und machte damit den Weg für den Kohleabbau auf einer Fläche von 188.000 Hektar an den Osthängen der Rocky Mountains frei. Als Reaktion startete Y2Y die Mobilisierungskampagne „Mountains Not Mines“, um Basisorganisationen, Gemeinden und indigene Nationen im gemeinsamen Protest zu vereinen.

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Okt. – Dez. 2024

Ein Nationalpark für das Herz des Yukons

Die Ross River Dena treiben die Errichtung eines über 40.000 km² großen Schutzgebiets (Indigenous Protected and Conserved Area) voran – eine Fläche fast so groß wie die Schweiz, die etwa 8% des Yukon-Territoriums umfasst. Im Dezember 2024 unterzeichneten sie gemeinsam mit der Regierung von Yukon und Parks Canada ein Abkommen für eine Machbarkeitsstudie. Y2Y hatte die Gemeinschaft bereits im Vorjahr bei der Vorbereitung dieses wegweisenden Projekts unterstützt.

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Okt. – Dez. 2024

Fertigstellung der Bow Valley Gap Wildtierüberführung in Alberta

Ende 2024 wurde die Wildtierüberführung Bow Valley Gap (bzw. der Stoney Nakoda Exshaw Wildlife Arch) westlich von Calgary fertiggestellt. Am Trans-Canada Highway leiten 12 km Zäune Elche, Pumas und Grizzlybären zur Brücke. Kameras zeichneten bereits vor der offiziellen Fertigstellung Tiere beim Queren auf.

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Okt. – Dez. 2024

Bärenstarke Nachbarschaft: Über 40 „Bear-Smart“-Gemeinden

In der Y2Y-Region setzen bereits mindestens 40 Gemeinden auf gezielte Maßnahmen für das sichere Zusammenleben von Menschen und Wildtieren. Als Mitglied des US-amerikanischen Interagency Grizzly Bear Committee leitete Y2Y die Fachgespräche auf dem jährlichen Gipfel mit dem Thema Entwicklung von „bear-smart“-Gemeinden und gab praktische Empfehlungen zum Umgang mit Bärenbegegnungen.

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Okt. – Dez. 2024

Leitlinien für einen verantwortungsvollen Tourismus

Y2Y hat die Ergebnisse seines Projekts für nachhaltigen und verantwortungsvollen Tourismus hunderten Regierungsvertreter:innen, Landmanager:innen und Akteur:innen aus der Freizeitbranche vorgestellt. In enger Zusammenarbeit mit Parks Canada wurden diese Empfehlungen auf die Aktionspläne zum Artenschutz in den Nationalparks Banff, Kootenay und Yoho abgestimmt, um den Schutz der Artenvielfalt mit den Anforderungen des Tourismus in Einklang zu bringen.

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Juli – Sept. 2024

Sichere Wege an der Interstate 90 in Idaho

Das Projekt zur Sicherung der Interstate 90 in Idaho macht große Fortschritte: Kilometerlange neue Zäune werden errichtet und bestehende erhöht, um Wildtiere gezielt zu zwei Querungshilfen am Highway zu leiten. Gemeinsam mit dem Western Transportation Institute wird zudem untersucht, an welchen weiteren Abschnitten der I-90 zusätzliche Übergänge für die Tiere notwendig sind.

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Juli – Sept. 2024

Schutz ökologisch wertvoller Privatflächen in den USA und Kanada

Im Jahr 2024 trug Y2Y dazu bei, sechs Grundstücke in Privatbesitz dauerhaft für den Naturschutz zu sichern. Damit konnten 27 km² (6.794 Acres) Lebensraum geschützt werden; weitere 7 km² befinden sich bereits in der finalen Phase. Ein besonderer Erfolg ist eine innovative Naturschutzvereinbarung: Sie sichert nicht nur tausende Hektar Grizzly-Lebensraum, sondern garantiert indigenen Gemeinschaften auch den dauerhaften Zugang für ihre kulturelle Nutzung.

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Juli – Sept. 2024

Zusammenleben mit Grizzlybären: Die Elk Valley Coexistence Coalition

Im Elk Valley in British Columbia ist die Sterblichkeitsrate von Bären besorgniserregend hoch. Um gegenzusteuern, hat Y2Y die Gründung der Elk Valley Coexistence Coalition unterstützt – ein starkes Bündnis aus Gemeinden, indigenen Nationen, Industrie, Naturschutzgruppen und der Provinzregierung. Erste konkrete Hilfen wie die Installation von Elektrozäunen und das Entfernen von Obstbäumen (um Bären nicht in Wohngebiete zu locken) wurden bereits erfolgreich gestartet.

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Apr. – Juni 2024

Erweiterung des Klinse-za/Twin Sisters Parks: 75-mal größer

Die West Moberly First Nations, die Saulteau First Nations sowie die Regierungen von British Columbia und Kanada haben eine gigantische Vergrößerung des Klinse-za/Twin Sisters Parks angekündigt: Die Fläche wächst von 2.689 auf über 200.000 Hektar. Damit ist er der größte neue Park, der in den letzten zehn Jahren in British Columbia geschaffen wurde. Der Erfolg für den Artenschutz ist bereits messbar: Während die Karibu-Herde vor zehn Jahren nur noch 13 Tiere zählte, ist sie heute auf etwa 200 Tiere angewachsen.

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Apr. – Juni 2024

Zusammenarbeit mit indigenen Gemeinschaften

Ein Viertel der Schutzgebiete in der Y2Y-Region wird heute von indigenen Nationen verwaltet oder mitverwaltet. Y2Y wurde eingeladen, insgesamt elf Initiativen für neue Schutzgebiete und von Indigenen geleitete „Stewardship“-Programme (Naturschutz-Wächter) zu unterstützen. Dazu gehören unter anderem der Vorschlag für einen neuen Nationalpark im Yukon sowie die „Indigenous Guardians“-Programme im Norden von British Columbia.

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Apr. – Juni 2024

Reconnecting the Rockies - Highway 3

Das Projekt „Reconnecting the Rockies“ verbessert die Vernetzung der Lebensräume auf einer Länge von 80 Kilometern entlang des Highway 3 (zwischen Crowsnest Pass, Alberta und Elk Valley, British Columbia). Parks Canada wählte dieses Vorhaben als Pilotprojekt für das nationale Programm für ökologische Korridore aus. Das Ziel ist klar definiert: Bis 2027 sollen insgesamt zehn Wildtierquerungen installiert werden - sechs davon sind bereits erfolgreich in Betrieb.

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Apr. – Juni 2024

Über 30 Millionen Dollar für den Highway 93 in Montana

Mehr als 30 Millionen US-Dollar aus Bundesmitteln wurden für Sicherungsmaßnahmen am Highway 93 in Montana bereitgestellt. In diesem dicht besiedelten Tal starben zuletzt elf Grizzlybären bei dem Versuch, die Fahrbahn zu überqueren. Die Leitung des Projekts liegt bei den Confederated Salish and Kootenai Tribes, wobei Y2Y die Aktivitäten eng mit den indigenen Nationen koordiniert.

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Jan. – März 2024

177 Wildtierquerungen und neue Projekte in Arbeit

Seit 1993 sind die Schutzgebiete in der Y2Y-Region doppelt so schnell gewachsen wie in den restlichen Teilen Nordamerikas – das entspricht einer Ausweitung der geschützten Flächen um über 80%. Ein zentraler Schlüssel für diesen Erfolg ist die sichere Vernetzung der Lebensräume: Aktuell gibt es in der Region bereits 177 Wildtierquerungen in Form von Über- und Unterführungen. Und der Ausbau geht zügig weiter: Allein im Jahr 2024 wurden neun neue Querungen fertiggestellt oder begonnen, während sich 47 weitere Projekte bereits in Planung oder Vorbereitung befinden.

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2026
Apr. – Juni 2026
Jan. – März 2026
2025
Okt. – Dez. 2025
Juli – Sept. 2025
Apr. – Juni 2025
Jan. – März 2025
2024
Okt. – Dez. 2024
Juli – Sept. 2024
Apr. – Juni 2024
Jan. – März 2024
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Unsere Partner

Die Yellowstone to Yukon Conservation Initiative (Y2Y®) ist eine Gemeinschaftsinitiative zwischen einem US-amerikanischen gemeinnützige Organisation und kanadische Wohltätigkeitsorganisation, die gemeinsam Lebensräume vom Yellowstone bis zum Yukon verbinden und schützen, damit Mensch und Natur gedeihen können.
Fondazione Capellino AI